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Publication details

Publisher: Springer

Place: Berlin

Year: 1996

Pages: 115-214

ISBN (Hardback): 9783531128023

Full citation:

, "Die Verabsolutierung der Lebenswelt in Schütz' phänomenologischer Sozialtheorie", in: Kritik der Lebenswelt, Berlin, Springer, 1996

Die Verabsolutierung der Lebenswelt in Schütz' phänomenologischer Sozialtheorie

pp. 115-214

in: Frank Welz, Kritik der Lebenswelt, Berlin, Springer, 1996

Abstract

Sozialwissenschaft braucht »kein transzendentales Ego«. Das ist die Auffassung von Alfred Schütz.1 Gleichwohl sind Schütz' eigene Untersuchungen ausdrücklich »phänomenologischen Charakters«. Nicht anders als Husserl will nämlich auch Schütz »Sinnphänomene« analysieren — nur aber: »in der mundanen Sozialität«. So fordert bereits diese erste Markierung der Schützschen Ambivalenz gleich in doppelter Hinsicht zum ersten Widerspruch. Denn muß Schütz' explizit »soziologische Problemstellung« einerseits nicht zum Protest gegen eine Denkhaltung führen,2 die der »geistigen Welt« den »Vorrang« erteilt?3 Muß sie andererseits nicht auch in Schütz' eigenen Arbeiten Aporien provozieren, zumal Husserls Fragestellung eine epistemische ist, die nicht empirisches Wissen über die ›mundane‹ Realität, sondern dessen erkenntnistheoretische Sicherung erstrebt?

Publication details

Publisher: Springer

Place: Berlin

Year: 1996

Pages: 115-214

ISBN (Hardback): 9783531128023

Full citation:

, "Die Verabsolutierung der Lebenswelt in Schütz' phänomenologischer Sozialtheorie", in: Kritik der Lebenswelt, Berlin, Springer, 1996