Abstract
Das Museum als öffentliche Institution hat für die Gesellschaft bedeutsame Relevanz und steht exemplarisch als Prototyp für eine kommunikative Schnittstelle. Für jeden sollte kulturelle Teilhabe daran barrierefrei zugänglich und nutzbar sein. Für Gehörlose und Schwerhörige bestehen allerdings etliche Hürden. Diese Arbeit will Informationen in Ausstellungen für Gehörlose und Hörende gleichermaßen barrierefrei zugänglich und erfahrbar machen, womit ein kommunikativer und sozialer Mehrwert entstehen soll. Durch eine suchende Exploration und einen partizipativen Prozess in Form von Workshops werden Erkenntnisse gesammelt. Anschließend werden zwei Szenarien entwickelt, wie mit visuell- und manuell-benutzbaren Systemen Informationen erfahren beziehungsweise mit Hilfe sozialer Objekte ein Mehrwert erzeugt werden kann.